
Anesia Seeds
von Anesia Seeds
Sticky Boof ist ein feminisierter, photoperiodischer Cannabis Samen von Anesia Seeds, der aus der Kreuzung von Super Boof und Cadillac Rainbow hervorgegangen ist. 80 % Indica, 20 % Sativa — und ein THC-Gehalt von bis zu 37,5 %, der selbst im aktuellen Anesia-Katalog seinesgleichen sucht. Wer Cannabis Samen kaufen möchte, die Potenz, Ertrag und Geschmack in einer einzigen Sorte vereinen, ohne dafür ewig auf die Ernte warten zu müssen, sollte hier genauer hinschauen. Die Blütezeit von nur 7–8 Wochen ist für eine Genetik in dieser THC-Klasse schlicht ungewöhnlich kurz.
Der Stammbaum von Sticky Boof liest sich wie ein Best-of moderner amerikanischer Cannabisgenetik. Auf der einen Seite steht Super Boof — eine Kreuzung aus Black Cherry Punch und Tropicana Cookies, die für enormes THC-Potenzial und ein körperbetontes, aber nicht völlig sedierendes Wirkprofil bekannt ist. Auf der anderen Seite liefert Cadillac Rainbow (Pure Michigan x Runtz) fruchtige Terpene, zusätzliche Harzproduktion und eine entspannende Grundnote, die den Body-Effekt abrundet.
Was bei dieser Kombination herauskommt: eine 80/20-Indica-Hybride, die auf Harzproduktion getrimmt ist und eine Terpenkomplexität mitbringt, die wir im Anesia-Sortiment nur selten in dieser Ausprägung sehen. Die Black-Cherry-Punch-Linie sorgt für das Beerenfundament im Aromaprofil, während Runtz und Pure Michigan die gassig-dieseligen Untertöne beisteuern. Man riecht die Eltern, bevor man die Buds überhaupt aufbricht.
Sticky Boof wächst so, wie man es von einer gut erzogenen Indica erwartet: kompakt, übersichtlich und ohne unkontrolliertes Stretching. Indoor erreichen die Pflanzen maximal rund 140 cm — das passt problemlos in Growzelte ab 120x120 cm, auch ohne aggressives Training. Outdoor, mit ausreichend Wurzelraum und direkter Sonneneinstrahlung, sind 180–240 cm drin. Groß genug für ordentliche Erträge, aber kein Baum, den man drei Gärten weiter sieht.
Die Blütezeit ist der eigentliche Trumpf: 7–8 Wochen indoor, Ernte Ende September outdoor. Für eine Sorte mit bis zu 37,5 % THC ist das bemerkenswert schnell — die meisten Genetiken in dieser Potenzklasse brauchen mindestens 9–10 Wochen. Und die Geschwindigkeit geht nicht auf Kosten des Ertrags. Indoor sind bis zu 500 g/m² unter Kunstlicht realistisch, outdoor können einzelne Pflanzen 800–900 g liefern.
Ein ehrlicher Hinweis aus unserer Erfahrung: Pflanzen mit dieser Harzproduktion ziehen in den letzten Blütewochen Feuchtigkeitsprobleme geradezu an. Indoor sollte die relative Luftfeuchtigkeit in der Spätblüte unter 50 % bleiben. Outdoor ist dichter Morgentau, der sich in den Colas festsetzt, das Hauptrisiko. Ein kleiner Umluftventilator oder durchdachte Belüftung macht hier den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Ernte und Schimmelbefall.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | Anesia Seeds |
| Genetik | Super Boof x Cadillac Rainbow |
| Typ | Feminisiert, photoperiodisch |
| Indica / Sativa | 80 % Indica / 20 % Sativa |
| THC-Gehalt | Bis zu 37,5 % |
| Blütezeit (Indoor) | 7–8 Wochen |
| Erntezeit (Outdoor) | Ende September |
| Höhe (Indoor) | Bis zu 140 cm |
| Höhe (Outdoor) | 180–240 cm |
| Ertrag (Indoor) | Bis zu 500 g/m² |
| Ertrag (Outdoor) | 800–900 g/Pflanze |
| Samen pro Packung | 5 |
Wenn du ein Glas mit ausgehärteten Sticky-Boof-Buds öffnest, trifft dich als Erstes eine Welle dunkler Beeren — marmeladig, intensiv, fast wie schwarze Johannisbeere in konzentrierter Form. Einen Moment später schiebt sich der Diesel darunter: scharf, stechend, der typische gassige Funk, der an den Fingern kleben bleibt, sobald du die Blüten auch nur anfasst. Die Beerensüße lässt sich direkt auf die Black-Cherry-Punch-Abstammung zurückführen, die Kraftstoffnoten kommen von Runtz und Pure Michigan in der Cadillac-Rainbow-Linie.
Beim Rauchen oder Verdampfen verschmelzen Beere und Diesel zu etwas Reichhaltigem — ein süßer, leicht säuerlicher Einzug, gefolgt von einem dichten, gassigen Ausatmen. Der Nachgeschmack bleibt. Wer schon mal etwas aus der Cherry-Punch- oder Runtz-Familie angebaut oder probiert hat, erkennt das Profil sofort — aber Sticky Boof dreht beide Elemente nochmal eine Stufe höher. Mindestens zwei Wochen Aushärtung in Gläsern mit täglichem Lüften, dann entfaltet sich die volle Terpenkomplexität.
Der Name ist Programm. Sticky Boof produziert dichte, klobige Indica-Buds, die regelrecht in Trichomen ertrinken. Unter der Juwelierlupe sind die Harzköpfe fett und zahlreich — genau das, was man bei einer Sorte erwartet, die an die 38 % THC heranreicht. Die Blüten tendieren zu tiefem Grün mit violetten Schattierungen, die sich in den letzten Wochen einschleichen, besonders wenn die Nachttemperaturen unter 15 °C fallen. Leuchtend orangefarbene Stempel durchziehen die Kelchblätter und setzen einen auffälligen Kontrast gegen die frostige Trichomdecke.
Für alle, die Hasch oder Extrakte herstellen, ist Sticky Boof ein Traum. Die Harzproduktion allein macht sie zu einer der besten Kandidatinnen im aktuellen Anesia-Sortiment für Dry Sift, Bubble Hash oder Rosin Pressing. Selbst die Zuckerblätter sind es wert, aufbewahrt zu werden — sie sind fast genauso bereift wie die Buds selbst.
Wir führen seit Jahren Anesia Seeds Sorten, und Sticky Boof sticht aus einem einfachen Grund heraus: Du musst dich nicht entscheiden. Die meisten Ultra-High-THC-Sorten opfern irgendetwas — sie brauchen ewig zum Blühen, der Ertrag ist mager, oder das Aroma ist eindimensional. Sticky Boof liefert bis zu 37,5 % THC-Potenzial neben 500 g/m² indoor und bis zu 900 g/Pflanze outdoor, und das alles in einem Blütefenster von 7–8 Wochen. Diese Kombination ist tatsächlich selten.
Im Vergleich zu anderen schweren Indica-Samen im Anesia-Katalog ist Sticky Boof auch nachsichtiger. Die Pflanzen sind robust, bleiben in handhabbaren Höhen und verlangen keinen fortgeschrittenen Düngeplan, um zu performen. Wenn du schon mal eine indica-dominante Hybride erfolgreich angebaut hast, wirst du hier keine Probleme haben.
Was wir allerdings klar sagen: Bei 37,5 % THC ist das Endprodukt wirklich intensiv. Laut pharmakologischer Forschung wurde Δ(9)-Tetrahydrocannabinol als primäre psychoaktive Verbindung unter den Cannabinoiden identifiziert (PubMed ID: 23386598). Bei Konzentrationen in dieser Größenordnung reicht schon eine kleine Menge Blüte für deutlich spürbare Effekte — also langsam herantasten. Diese Sorte richtet sich an erfahrene Konsumenten, die ihre Toleranz kennen.
Runde dein Growsetup ab: Ein Aktivkohlefilter mit Abluftventilator ist bei Sticky Boof keine Option, sondern Pflicht — ohne Geruchskontrolle wissen deine Nachbarn Bescheid. Wenn du Rosin aus der Ernte pressen willst, hol dir einen Satz Filterbeutel in 25–160 Mikron, um das Maximum aus diesen trichombeladenen Buds herauszuholen.
Wir würden Sticky Boof dem 80x80-Growzelt-Grower empfehlen, der auf Potenz und Geschmack optimiert und nicht drei Monate auf die Blüte warten will. Die Pflanze bleibt kompakt genug, dass du kein aggressives Scrogging brauchst, und die Harzproduktion ist so üppig, dass sich selbst der Trim lohnt. Wenn du bisher mit Sorten wie Imperium X oder Future #1 von Anesia gearbeitet hast: Sticky Boof spielt in derselben Liga, bringt aber das interessantere Terpenprofil mit. Bestellen, anbauen, selbst überzeugen.
7–8 Wochen indoor. Outdoor ist die Ernte Ende September fällig. Für eine Sorte mit bis zu 37,5 % THC ist das ungewöhnlich schnell — vergleichbare Genetiken brauchen oft 9–10 Wochen.
Indoor bis zu 500 g/m² unter Kunstlicht. Outdoor liefern einzelne Pflanzen bei voller Sonne und ausreichend Wurzelraum 800–900 g. Training und gute Nährstoffversorgung sind der Schlüssel zu den oberen Werten.
Die Pflanzen selbst sind robust und verzeihen Fehler. Unter 140 cm indoor, kein wildes Stretching. Wenn du schon mal eine Indica-Hybride angebaut hast, kommst du klar. Die Hauptherausforderung ist Feuchtigkeitskontrolle in der Spätblüte — die dichten Buds halten Nässe fest.
Dunkle Beeren treffen auf Diesel. Die Beerensüße stammt von der Black-Cherry-Punch-Abstammung, die gassigen Noten von Runtz und Pure Michigan. Nach mindestens zwei Wochen Aushärtung in Gläsern entfaltet sich das volle Terpenspektrum.
Indoor maximal rund 140 cm — passt in die meisten Growzelte ohne Probleme. Outdoor sind je nach Topfgröße und Sonneneinstrahlung 180–240 cm möglich.
Anesia Seeds gibt bis zu 37,5 % THC an. Das gehört zu den höchsten Werten im gesamten Katalog. Diese Potenz ist für erfahrene Konsumenten gedacht, die ihre Toleranz gut einschätzen können.
Super Boof (Black Cherry Punch x Tropicana Cookies) gekreuzt mit Cadillac Rainbow (Pure Michigan x Runtz). Beide Elternteile bringen hohe THC-Werte, komplexe Terpenprofile und starke Harzproduktion mit.
Ja. Du kannst Sticky Boof Samen direkt bei Azarius kaufen. Die Packung enthält 5 feminisierte Samen von Anesia Seeds.
Zuletzt aktualisiert: April 2026