
Ace Seeds
von ACE Seeds
Wir schreiben dir nur zu diesem Produkt — keine Werbung.
Zamaldelica ist eine 100% Sativa-Cannabissorte von ACE Seeds — gezüchtet aus einer exotischen Zamal-Mutter von der Insel La Réunion und einem Malawi-Killer-Vater. Was dabei herauskommt, ist eine harzreiche, wüchsige Pflanze mit einem Aromaprofil, das seinesgleichen sucht: Mango, süße Karotte, Apfel, Blüten und Zitrone. Die Wirkung? Klar im Kopf, gesellig, ohne Schwere. Genau das, was Sativa-Liebhaber suchen.
Dieser Leitfaden richtet sich an Erwachsene ab 18 Jahren.
Reine Sativa-Genetik aus afrikanischen Landrassen in feminisierter Form zu bekommen — das ist auf dem Samenmarkt eine echte Seltenheit. Die meisten Samenbanken setzen auf indicadominante Hybriden, weil die schneller blühen, kompakter wachsen und indoor leichter zu händeln sind. Zamaldelica geht den entgegengesetzten Weg: lang blühend, hochwüchsig, kompromisslos afrikanische Sativa-Genetik — aber von ACE Seeds so verfeinert, dass du keine Lagerhalle als Growraum brauchst.
Die Zamal-Mutter stammt von La Réunion, einem vulkanischen französischen Überseegebiet östlich von Madagaskar, wo Cannabis seit Generationen kultiviert wird. Bestäubt wurde sie mit dem Malawi Killer von ACE Seeds — einer afrikanischen Sativa, die für eine Harzproduktion bekannt ist, die vielen Indica-Sorten Konkurrenz macht. Die Nachkommen haben das Beste beider Eltern geerbt: das vielschichtige Terpenprofil der Zamal und die dichte Trichomdecke des Malawi Killer.
Die ehrliche Einschränkung? Du brauchst Geduld. Indoor stehen 11 bis 14 Wochen Blütezeit auf dem Programm — fast doppelt so lang wie bei den meisten indicadominierten Sorten. Wer es gewohnt ist, in Woche 8 zu ernten, dem wird Zamaldelica die Nerven strapazieren. Aber die Grower, die durchhalten — und wir haben über die Jahre mit einigen gesprochen — sagen alle dasselbe: Das Endergebnis rechtfertigt jeden zusätzlichen Tag. Der Rauch hat eine geschichtete Süße: vorne reife Mango, dann diese charakteristische süße Karotte, die fast ausschließlich in Zamal-Genetik vorkommt, und zum Abschluss Apfel und Zitrone. So etwas bekommst du bei einem 9-Wochen-Hybriden schlicht nicht hin.
| Eigenschaft | Detail |
|---|---|
| Samenbank | ACE Seeds |
| Genetik | Zamal (La Réunion) x Malawi Killer |
| Typ | 100% Sativa |
| Samen pro Packung | 3 feminisierte Samen |
| Blütezeit (Indoor) | 11–14 Wochen |
| Erntezeit (Outdoor) | Ende Oktober / Anfang November |
| Anbauumgebung | Indoor und Outdoor |
| Empfohlenes Training | SOG, ScrOG, LST |
| Wuchsform Outdoor | Buschig mit starker Verzweigung |
| Schimmelresistenz | Gute Resistenz gegen Mehltau und Botrytis |
| Ertragspotenzial | Hoch |
| SKU | CSAE0009 |
Beim Geschmack trennt Zamaldelica sich deutlich vom Rest des Feldes. Die meisten Sativas liefern dir Zitrus oder Haze — Zamaldelica liefert dir einen tropischen Obstsalat mit einer herzhaften Wendung. Die dominante Note ist reife Mango, voll und süß. Dann kommt die süße Karotte — und ja, es schmeckt wirklich nach Karotte. Das ist eine ungewöhnliche Terpenausprägung, die sich direkt auf die Zamal-Mutter zurückführen lässt. Apfel und Zitrone runden den Zug ab, während eine blumige Unternote alles zusammenhält.
Wenn du schon mal Malawi Gold oder eine andere Sativa von La Réunion angebaut oder geraucht hast, wirst du Teile dieses Profils wiedererkennen. Aber die Kombination ist etwas, das ACE Seeds unverkennbar zu ihrem Eigen gemacht hat. Im Vergleich zu ihrem Golden Tiger — ebenfalls eine afrikanische Sativa-Kreuzung — tendiert Zamaldelica deutlich süßer und fruchtbetonter, während Golden Tiger eher in Richtung Gewürze und Weihrauch geht.
Zamaldelica reagiert hervorragend auf Trainingstechniken, und das ist auch gut so — denn untrainierte reine Sativas können indoor schnell zum unkontrollierbaren Dschungel werden. So würden wir es angehen:
| Faktor | Indoor | Outdoor |
|---|---|---|
| Blütezeit | 11–14 Wochen ab Umstellung | Ernte Ende Okt. / Anfang Nov. |
| Wuchsform | Hoch, Training notwendig | Buschig mit starker Verzweigung |
| Beste Trainingsmethode | ScrOG oder LST | Optional Topping / LST |
| Schimmelrisiko | Gering (kontrollierte Umgebung) | Gering (gute natürliche Resistenz) |
| Ertragspotenzial | Hoch bei richtigem Training | Hoch in warmen Klimazonen |
| Klimaanforderung | Standard-Indoor-Setup | Mediterran oder warm-gemäßigt |
Indoor hast du die volle Kontrolle — aber du brauchst entweder ausreichend Deckenhöhe oder aggressives Training. Outdoor-Grower in Südeuropa, Südafrika oder vergleichbaren Breitengraden werden erleben, wie Zamaldelica richtig aufblüht — die afrikanische Genetik fühlt sich in warmen, sonnigen Bedingungen schlicht zu Hause. Wer in Norddeutschland outdoor anbauen will: machbar, aber du wettest auf das Wetter Ende Oktober. Die Botrytisresistenz hilft, aber ein nasser November kann trotzdem Probleme machen.
Wir bekommen regelmäßig die Frage: „Was ist die stärkste Sativa, die ihr habt?" Zamaldelica taucht in diesem Gespräch immer auf. Aber Stärke bemisst sich nicht allein am THC-Gehalt — es geht um die Qualität des Effekts. Zamaldelica liefert eine mental anregende, gesellige Wirkung, die dich präsent und aufmerksam hält. Das ist der Stoff für einen langen Nachmittag mit Freunden, nicht fürs Löcherstieren an die Wand. Die mental entspannende Qualität bedeutet Klarheit ohne Angstgefühle — etwas, das viele THC-starke Sativas nicht von sich behaupten können.
Was wir immer dazusagen: Ernte nicht zu früh. Wir haben von Growern gehört, die in Woche 10 geerntet haben, weil die Buds „fertig aussahen" — und dann vom Ergebnis enttäuscht waren. Die zusätzlichen 1–4 Wochen Blüte sind genau die Phase, in der die Harzproduktion ihren Höhepunkt erreicht und sich das Terpenprofil voll entfaltet. Wenn du dich auf eine 100%-Sativa einlässt, dann lass dich auch auf die Zeitlinie ein.
Im Vergleich zu ACE Seeds' Malawi — der anderen reinen afrikanischen Sativa in deren Sortiment — ist Zamaldelica indoor besser handhabbar, dank des Einflusses der Zamal-Mutter auf die Wuchsstruktur. Malawi kann noch aggressiver stretchen. Wenn der Platz indoor knapp ist, ist Zamaldelica von beiden die bessere Wahl.
Vervollständige dein Sativa-Growsetup mit einem ScrOG-Netz — Zamaldelicas starke Seitenverzweigung macht sie zur idealen Kandidatin für Screen-of-Green-Training. Ein Aktivkohlefilter lohnt sich ebenfalls, angesichts der intensiven Mango- und Blütenterpene, die diese Sorte in der Spätblüte produziert. Wer die afrikanische Genetik von ACE Seeds schätzt, sollte sich deren Malawi und Golden Tiger feminisierte Samen als Begleitgrows ansehen.
Nicht als allererstes Projekt. Die 11–14 Wochen Blütezeit und der kräftige Stretch verlangen Geduld und etwas Erfahrung mit Trainingstechniken wie LST oder ScrOG. Wenn du bereits ein oder zwei Grows hinter dir hast und den Schritt zu reiner Sativa-Genetik wagen willst, ist Zamaldelica eine solide Wahl. Komplette Neulinge fahren mit einem kürzeren Hybriden entspannter.
Ohne Training erreichst du bei einer Pflanze, die bei 30 cm umgestellt wird, locker 100–150 cm oder mehr. Der Stretch in den ersten 3 Blütewochen ist typisch für 100%-Sativa-Genetik und erheblich. In Zelten unter 180 cm Höhe sind LST, ScrOG oder Supercropping Pflicht.
Ein unverwechselbarer Mix aus Mango, süßer Karotte, Apfel, Blüten und Zitrone. Die süße Karottennote stammt von der Zamal-Mutter und ist ziemlich einzigartig — das findest du bei kaum einer anderen Sorte. Der Geschmack ist vielschichtig und gewinnt mit einer ordentlichen Aushärtung von mindestens 2–3 Wochen deutlich.
Grundsätzlich ja, aber das Timing ist eng. Die Ernte fällt auf Ende Oktober bis Anfang November — du rennst also gegen das Herbstwetter an. Die gute Resistenz gegen Mehltau und Botrytis hilft. Zuverlässigere Outdoor-Standorte sind Südspanien, Portugal, Südfrankreich oder Italien.
Beides sind afrikanische Sativa-Kreuzungen. Zamaldelica tendiert süßer mit ihrem Mango-Karotten-Profil, Golden Tiger geht eher in Richtung Gewürze und Weihrauch. Die Blütezeiten sind vergleichbar lang. Zamaldelica zeigt indoor dank des Zamal-Elternteils eine etwas bessere Handhabbarkeit.
ScrOG und LST sind die erste Wahl. Die Triebe sind flexibel, und die Pflanze entwickelt von Natur aus starkes Seitenwachstum. SOG-Setups funktionieren ebenfalls gut mit mehr Pflanzen und kürzerer Vegetationsphase. Topping ist möglich, aber LST allein reicht in der Regel für eine gleichmäßige Canopystruktur.
Reine Sativa-Genetik aus äquatorialen afrikanischen Landrassen. In Äquatornähe ändert sich die Tageslänge kaum, weshalb diese Pflanzen sich an eine langsame Blüte über viele Monate angepasst haben. Die 11–14 Wochen indoor sind für reine Sativa sogar schnell — manche unverfeinerten Landrassen brauchen 16–20 Wochen.
Jede Packung enthält 3 feminisierte Samen. Alle Samen werden von ACE Seeds produziert, einer spanischen Samenbank, die sich auf Landrassen- und Heirloom-Cannabisgenetik spezialisiert hat.
Zuletzt aktualisiert: April 2026