
Ace Seeds
von ACE Seeds
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Hokkaido Japan Hemp ist eine reguläre Hanf-Landrasse von ACE Seeds, gesammelt aus verwilderten Populationen auf Japans zweitgrößter Insel Hokkaido. Kein gezüchteter Nutzhanf, keine hybridisierte Sorte — sondern eine Wildpflanze, die sich über Generationen ohne menschlichen Eingriff an kalte Winter und feuchte Sommer angepasst hat. Laboranalysen zeigen 0,3 % THC, 0,4 % THCA und lediglich 0,03 % CBD. Du kaufst diese Cannabis Samen nicht für den Ertrag. Du kaufst sie, weil sie ein lebendes Stück Cannabisgeschichte sind — und weil die Wildbestände auf Hokkaido zunehmend verschwinden.
ACE Seeds hat sich auf genau solche Erhaltungsprojekte spezialisiert: Genetik sichern, bevor sie für immer verloren geht. Fünf reguläre Samen pro Packung, keine Feminisierung, keine Kreuzung. Was du bekommst, ist die unveränderte Pflanze, wie sie in der Natur existiert. Für Züchter, Sammler und alle, die sich für die genetische Vielfalt von Cannabis sativa begeistern, gehören diese Samen in den Tresor.
Lass uns direkt sein: Wer dicke Buds und hohe THC-Werte sucht, ist hier falsch. Schau dir stattdessen ACE Seeds' Panama x PCK oder die Malawi an. Die Hokkaido Japan Hemp bedient einen völlig anderen Zweck — und darin ist sie herausragend.
Erstens: Zuchtmaterial. Der Hokkaido-Genotyp bringt Eigenschaften mit, die du in europäischen oder nordamerikanischen Hanflinien schlicht nicht findest. Allein das Resistenzprofil rechtfertigt den Kauf — natürliche Abwehr gegen Mehltau, Botrytis, Spinnmilben, Weiße Fliegen und Temperaturextreme in beide Richtungen. Wenn du Outdoor-Zuchtprojekte in nördlichen Breiten betreibst, können diese Genetiken dir ganze Ernten retten.
Zweitens: das semi-autoflowering Verhalten. Diese Landrasse beginnt kurz nach der Sommersonnenwende zu blühen, ohne dass du einen strikten 12/12-Lichtzyklus brauchst. Indoor ist die Blüte nach 6–8 Wochen abgeschlossen. Das ist schnell — für jede Cannabispflanze, erst recht für eine Landrasse. Wer Frühblüher-Eigenschaften in seine Linien einkreuzen will, ohne auf Ruderalis-Genetik zurückzugreifen, findet hier eine echte Alternative.
Drittens: Artenschutz. Die Cannabisrestriktionen in Japan haben die verwilderten Hanfpopulationen an den Rand des Aussterbens gedrängt. Laut einer Analyse in PMC (PMC9307968) sind Anbau und Besitz in Japan unter dem Cannabis Control Framework streng reguliert, was die Erhaltung vor Ort nahezu unmöglich macht. Jede Packung mit fünf Samen, die du bestellst und anbaust, hält diese Genetik am Leben.
Wir geben zu — als wir die Hokkaido Japan Hemp zum ersten Mal in den Azarius-Katalog aufgenommen haben, gab es skeptische Blicke im Team. Eine Hanfsorte mit 0,3 % THC? Klingt erstmal nach einem Lückenfüller. Aber dann hat einer aus dem Team letzten Sommer eine Packung in einem niederländischen Kleingarten angebaut. Ende September, eine Woche lang Nachttemperaturen knapp über dem Gefrierpunkt — kein einziges Stresszeichen. Zwei Parzellen weiter sind kommerzielle Hybriden komplett in Botrytis abgesoffen. Diese Art von Widerstandsfähigkeit züchtet man nicht in einer Generation — das sind Jahrhunderte natürlicher Selektion.
Wenn du Cannabis Samen kaufen willst, die echte wildadaptierte Genetik mitbringen, ist das hier eine der überzeugendsten Optionen in unserem gesamten Samenbereich. Nicht für den Konsum. Für die Zukunft.
Die Hokkaido Japan Hemp gehört zu den unkompliziertesten Landrassen, die du anbauen kannst. Denk an sie wie an ein Wildkraut, nicht wie an eine verwöhnte Indoorpflanze. Moderater Nährstoffbedarf über den gesamten Zyklus — überfüttere sie nicht. Diese Pflanzen haben sich auf relativ kargen Böden entwickelt und zeigen Nährstoffverbrennung an den Blattspitzen, bevor die meisten kommerziellen Hybriden überhaupt reagieren würden. Halbe Düngerkonzentration im Vergleich zu modernen Sorten ist ein guter Ausgangspunkt.
Die Pflanzenstruktur tendiert Richtung Indica — kompakt, stabil, gedrungen. Die Blüten selbst zeigen allerdings Sativa-Merkmale: klein, luftig, entlang der Zweige verteilt statt in dichten Clustern gestapelt. Das ergibt Sinn bei der niedrigen Cannabinoidproduktion — die Pflanze wurde schlicht nie auf Harzertrag selektiert. Outdoor kommt sie mit nordeuropäischem Klima problemlos zurecht, was man von den meisten tropischen Landrassen nicht behaupten kann.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Samenbank | ACE Seeds |
| Samentyp | Regulär (nicht feminisiert) |
| Samen pro Packung | 5 |
| Genetik | Hokkaido Japan Landrasse (Hanf) |
| THC | 0,3 % |
| THCA | 0,4 % |
| CBD | 0,03 % |
| Dominantes Terpen | Alpha-Pinen (Durchschnitt 405 ppm) |
| Blütetyp | Semi-Autoflowering |
| Blütezeit Indoor | 6–8 Wochen |
| Ertrag | Durchschnittlich (Indoor und Outdoor) |
| Nährstoffbedarf | Moderat — Überfütterung vermeiden |
| Schädlingsresistenz | Mehltau, Botrytis, Spinnmilben, Weiße Fliegen |
| Klimaresistenz | Kälte- und hitzetolerant |
| Merkmal | Hokkaido Japan Hemp vs. moderne Hybriden |
|---|---|
| THC-Gehalt | Weit unter modernen Sorten (0,3 % vs. 15–30 %) |
| Blütegeschwindigkeit | Vergleichbar oder schneller (6–8 Wochen) |
| Kältetoleranz | Deutlich höher — übersteht Nächte nahe dem Gefrierpunkt |
| Schimmelresistenz | Ausgezeichnet — übertrifft die meisten Indoor-Sorten im Freiland |
| Nährstoffbedarf | Niedriger — halbe Düngerstärke empfohlen |
| Genetische Vielfalt | Unerreicht — Wildlandrasse vs. stabilisierte Hybridlinien |
Vergiss den dichten, harzigen Geruch moderner Hybriden. Die Hokkaido Japan Hemp riecht nach Geranie und wilden Bergkräutern — getrieben von Alpha-Pinen mit durchschnittlich 405 ppm. Am ehesten vergleichbar mit dem Gefühl, einen Rosmarinzweig zwischen den Fingern zu zerreiben. Wer schon mal im Sommer durch einen japanischen Bergwald gelaufen ist, erkennt etwas Vertrautes: grün, frisch, leise aromatisch statt aufdringlich. Die Terpenkonzentration insgesamt ist niedrig, was zum geringen Cannabinoidgehalt passt.
Für Züchter ist die Alpha-Pinen-Dominanz interessant. Kreuzt du diese Landrasse mit Terpinolen- oder Myrcen-lastigen Sorten, könnten die Nachkommen überraschend vielfältige Aromaprofile entwickeln. Ein weiterer Grund, warum diese Genetik weit über ihre eigenen Blüten hinaus Wert hat.
Hier gibt es nichts schönzureden: Bei 0,3 % THC und 0,4 % THCA ist der Cannabinoidgehalt aus Konsumsicht vernachlässigbar. CBD liegt bei 0,03 % — kein relevantes Cannabinoidprofil für irgendeine Anwendung. Laut einer Studie zu Hanfinhaltsstoffen (PubMed: PMID 39795183) wächst das Interesse an Hanfsamen als pflanzliche Proteinquelle — aber das betrifft die Samen als Nahrungsmittel, nicht die Blüten einer Landrasse mit minimalem Cannabinoidgehalt.
Wenn du diese Samen bestellst, um dein Vorratsglas zu füllen, wirst du enttäuscht. Bestelle sie, weil du seltene Genetik erhalten willst, weil du als Züchter ungewöhnliche Eigenschaften suchst, oder weil dich die globale Vielfalt von Cannabis fasziniert. Genau dafür sind sie gemacht. Die meisten unserer Kunden kaufen sie als reines Zuchtmaterial neben THC-reicheren Sorten — und genau so ergibt es Sinn.
Cannabis wird in Japan seit über 2.000 Jahren angebaut — hauptsächlich für Fasern, Seile und Shinto-Zeremonien. Die Pflanze taucht in den ältesten archäologischen Funden Japans auf. Die verwilderten Hanfpopulationen auf Hokkaido sind Überbleibsel dieser langen Agrargeschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Anbau stark zurück, und die Pflanzen passten sich über Jahrzehnte an das raue nördliche Klima der Insel an.
Laut Daten der EMCDDA gehört Japan zu den Ländern mit den strengsten cannabisbezogenen Regelungen weltweit. Die Forschung in PMC (PMC9307968) bestätigt, dass Anbau und Besitz unter dem Cannabis Control Framework stark eingeschränkt sind, was die Erhaltung der Wildpopulationen vor Ort praktisch unmöglich macht. ACE Seeds' Sammelarbeit und Stabilisierung dieser Genetik ist eine der wenigen Maßnahmen, die den Hokkaido-Genotyp für Züchter und Forscher weltweit zugänglich halten. Jede Packung mit fünf Samen ist ein kleiner Beitrag zur Erhaltung.
Du baust eine Landrassen-Samensammlung auf? ACE Seeds' Malawi und Ethiopia x Malawi bringen afrikanische Sativa-Genetik mit, die sich hervorragend mit den kälteangepassten Eigenschaften dieser japanischen Landrasse ergänzt. Für Züchter, die mit semi-autoflowering Linien arbeiten, eröffnet die Kombination aus tropischen und kälteklimatischen Landrassen ernsthafte Möglichkeiten. Beide kannst du über den Azarius-Samenkatalog bestellen.
Nein. Bei 0,3 % THC und 0,03 % CBD gibt es kein relevantes Cannabinoidprofil. Das ist eine Hanf-Landrasse, die von der Natur für Überleben und Faserproduktion geformt wurde — nicht für Harzertrag.
Die Pflanze beginnt kurz nach der Sommersonnenwende zu blühen, ohne einen strikten 12/12-Lichtwechsel zu brauchen. Indoor kannst du die Blüte durch Reduzierung der Lichtstunden auslösen, aber sie ist weniger photoperiodabhängig als typische Sorten. Blütezeit Indoor: 6–8 Wochen.
Nein. Reguläre Samen — du bekommst männliche und weibliche Pflanzen, ungefähr je zur Hälfte. Das ist Absicht: Reguläre Samen bewahren die vollständige genetische Vielfalt der Landrasse und sind für Zuchtarbeit unverzichtbar.
Ja, und sie wird sich dort wohlfühlen. Hokkaido teilt einen ähnlichen Breitengrad und ein ähnliches Klimaprofil mit Teilen Nordeuropas. Starke Resistenz gegen Kälte, Mehltau und Botrytis macht sie zu einer der unkompliziertesten Outdoor-Optionen für kühlere Regionen.
Die verwilderten Hanfpopulationen auf Hokkaido sind durch strenge Cannabisrestriktionen in Japan stark geschrumpft. Wildbestände verschwinden, und nur wenige Samenbanken haben diese Genetik gesammelt und stabilisiert. ACE Seeds ist eine der einzigen Quellen, die den Hokkaido-Genotyp verfügbar halten.
Zuchtprojekte und genetische Erhaltung. Schädlingsresistenz, Kältetoleranz und semi-autoflowering Verhalten sind wertvolle Eigenschaften zum Einkreuzen in andere Linien. Sammler, die seltene Landrassen-Genetik in ihrem Samentresor aufbewahren wollen, sollten zugreifen.
Europäische Nutzhanfsorten wurden auf Faserertrag und gleichmäßiges Wachstum unter landwirtschaftlichen Bedingungen selektiert. Diese japanische Landrasse ist ein wildadaptierter Genotyp mit weit größerer genetischer Vielfalt, stärkerer Schädlingsresistenz und semi-autoflowering Verhalten. Weniger produktiv in Monokultur, aber deutlich interessanter für Zucht und Artenschutz.
Ja. Das semi-autoflowering Merkmal macht diese Landrasse zu einer spannenden Alternative zu Cannabis ruderalis, um Frühblüher-Eigenschaften einzukreuzen. Da keine Ruderalis-Genetik enthalten ist, können Nachkommen wünschenswertere Wuchseigenschaften des anderen Elternteils beibehalten und trotzdem Photoperioden-Unabhängigkeit gewinnen.
Kühl, dunkel und trocken — am besten in einem luftdichten Behälter mit Trockenmittelbeutel im Kühlschrank bei 4–8 °C. Korrekt gelagerte Cannabis Samen bleiben jahrelang keimfähig. Genau das Richtige für die Langzeitlagerung im Samentresor.
Zuletzt aktualisiert: April 2026