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Azarius
Hokkaido Japan Hemp
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Hokkaido Japan Hemp

Cannabis Samen

von ACE Seeds

€ 25,00
Vorübergehend ausverkauft
Seltene japanische Hanf-Landrasse von ACE Seeds — verwilderte Genetik aus Hokkaidos rauem Norden, semi-autoflowering ohne Ruderalis, resistent gegen Mehltau, Botrytis und Kälte. Fünf reguläre Cannabis Samen pro Packung für Zuchtprojekte und genetische Erhaltung. Bei Azarius bestellen.
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Seltene japanische Landrasse Semi-Autoflowering THC 0,3 % 6–8 Wochen Blüte Schädlingsresistent 18+

Hokkaido Japan Hemp — Wilde Hanfgenetik von Japans nördlichster Insel

Hokkaido Japan Hemp ist eine reguläre Hanf-Landrasse von ACE Seeds, gesammelt aus verwilderten Populationen auf Japans zweitgrößter Insel Hokkaido. Kein gezüchteter Nutzhanf, keine hybridisierte Sorte — sondern eine Wildpflanze, die sich über Generationen ohne menschlichen Eingriff an kalte Winter und feuchte Sommer angepasst hat. Laboranalysen zeigen 0,3 % THC, 0,4 % THCA und lediglich 0,03 % CBD. Du kaufst diese Cannabis Samen nicht für den Ertrag. Du kaufst sie, weil sie ein lebendes Stück Cannabisgeschichte sind — und weil die Wildbestände auf Hokkaido zunehmend verschwinden.

ACE Seeds hat sich auf genau solche Erhaltungsprojekte spezialisiert: Genetik sichern, bevor sie für immer verloren geht. Fünf reguläre Samen pro Packung, keine Feminisierung, keine Kreuzung. Was du bekommst, ist die unveränderte Pflanze, wie sie in der Natur existiert. Für Züchter, Sammler und alle, die sich für die genetische Vielfalt von Cannabis sativa begeistern, gehören diese Samen in den Tresor.

Wofür diese Samen taugen — und wofür nicht

Lass uns direkt sein: Wer dicke Buds und hohe THC-Werte sucht, ist hier falsch. Schau dir stattdessen ACE Seeds' Panama x PCK oder die Malawi an. Die Hokkaido Japan Hemp bedient einen völlig anderen Zweck — und darin ist sie herausragend.

Erstens: Zuchtmaterial. Der Hokkaido-Genotyp bringt Eigenschaften mit, die du in europäischen oder nordamerikanischen Hanflinien schlicht nicht findest. Allein das Resistenzprofil rechtfertigt den Kauf — natürliche Abwehr gegen Mehltau, Botrytis, Spinnmilben, Weiße Fliegen und Temperaturextreme in beide Richtungen. Wenn du Outdoor-Zuchtprojekte in nördlichen Breiten betreibst, können diese Genetiken dir ganze Ernten retten.

Zweitens: das semi-autoflowering Verhalten. Diese Landrasse beginnt kurz nach der Sommersonnenwende zu blühen, ohne dass du einen strikten 12/12-Lichtzyklus brauchst. Indoor ist die Blüte nach 6–8 Wochen abgeschlossen. Das ist schnell — für jede Cannabispflanze, erst recht für eine Landrasse. Wer Frühblüher-Eigenschaften in seine Linien einkreuzen will, ohne auf Ruderalis-Genetik zurückzugreifen, findet hier eine echte Alternative.

Drittens: Artenschutz. Die Cannabisrestriktionen in Japan haben die verwilderten Hanfpopulationen an den Rand des Aussterbens gedrängt. Laut einer Analyse in PMC (PMC9307968) sind Anbau und Besitz in Japan unter dem Cannabis Control Framework streng reguliert, was die Erhaltung vor Ort nahezu unmöglich macht. Jede Packung mit fünf Samen, die du bestellst und anbaust, hält diese Genetik am Leben.

Anbau und Pflege

Die Hokkaido Japan Hemp gehört zu den unkompliziertesten Landrassen, die du anbauen kannst. Denk an sie wie an ein Wildkraut, nicht wie an eine verwöhnte Indoorpflanze. Moderater Nährstoffbedarf über den gesamten Zyklus — überfüttere sie nicht. Diese Pflanzen haben sich auf relativ kargen Böden entwickelt und zeigen Nährstoffverbrennung an den Blattspitzen, bevor die meisten kommerziellen Hybriden überhaupt reagieren würden. Halbe Düngerkonzentration im Vergleich zu modernen Sorten ist ein guter Ausgangspunkt.

Die Pflanzenstruktur tendiert Richtung Indica — kompakt, stabil, gedrungen. Die Blüten selbst zeigen allerdings Sativa-Merkmale: klein, luftig, entlang der Zweige verteilt statt in dichten Clustern gestapelt. Das ergibt Sinn bei der niedrigen Cannabinoidproduktion — die Pflanze wurde schlicht nie auf Harzertrag selektiert. Outdoor kommt sie mit nordeuropäischem Klima problemlos zurecht, was man von den meisten tropischen Landrassen nicht behaupten kann.

Spezifikationen

EigenschaftDetails
SamenbankACE Seeds
SamentypRegulär (nicht feminisiert)
Samen pro Packung5
GenetikHokkaido Japan Landrasse (Hanf)
THC0,3 %
THCA0,4 %
CBD0,03 %
Dominantes TerpenAlpha-Pinen (Durchschnitt 405 ppm)
BlütetypSemi-Autoflowering
Blütezeit Indoor6–8 Wochen
ErtragDurchschnittlich (Indoor und Outdoor)
NährstoffbedarfModerat — Überfütterung vermeiden
SchädlingsresistenzMehltau, Botrytis, Spinnmilben, Weiße Fliegen
KlimaresistenzKälte- und hitzetolerant

Vergleich mit kommerziellen Hybriden

MerkmalHokkaido Japan Hemp vs. moderne Hybriden
THC-GehaltWeit unter modernen Sorten (0,3 % vs. 15–30 %)
BlütegeschwindigkeitVergleichbar oder schneller (6–8 Wochen)
KältetoleranzDeutlich höher — übersteht Nächte nahe dem Gefrierpunkt
SchimmelresistenzAusgezeichnet — übertrifft die meisten Indoor-Sorten im Freiland
NährstoffbedarfNiedriger — halbe Düngerstärke empfohlen
Genetische VielfaltUnerreicht — Wildlandrasse vs. stabilisierte Hybridlinien

Aroma und Terpenprofil

Vergiss den dichten, harzigen Geruch moderner Hybriden. Die Hokkaido Japan Hemp riecht nach Geranie und wilden Bergkräutern — getrieben von Alpha-Pinen mit durchschnittlich 405 ppm. Am ehesten vergleichbar mit dem Gefühl, einen Rosmarinzweig zwischen den Fingern zu zerreiben. Wer schon mal im Sommer durch einen japanischen Bergwald gelaufen ist, erkennt etwas Vertrautes: grün, frisch, leise aromatisch statt aufdringlich. Die Terpenkonzentration insgesamt ist niedrig, was zum geringen Cannabinoidgehalt passt.

Für Züchter ist die Alpha-Pinen-Dominanz interessant. Kreuzt du diese Landrasse mit Terpinolen- oder Myrcen-lastigen Sorten, könnten die Nachkommen überraschend vielfältige Aromaprofile entwickeln. Ein weiterer Grund, warum diese Genetik weit über ihre eigenen Blüten hinaus Wert hat.

Ehrliche Einschränkungen — Was diese Sorte nicht kann

Hier gibt es nichts schönzureden: Bei 0,3 % THC und 0,4 % THCA ist der Cannabinoidgehalt aus Konsumsicht vernachlässigbar. CBD liegt bei 0,03 % — kein relevantes Cannabinoidprofil für irgendeine Anwendung. Laut einer Studie zu Hanfinhaltsstoffen (PubMed: PMID 39795183) wächst das Interesse an Hanfsamen als pflanzliche Proteinquelle — aber das betrifft die Samen als Nahrungsmittel, nicht die Blüten einer Landrasse mit minimalem Cannabinoidgehalt.

Wenn du diese Samen bestellst, um dein Vorratsglas zu füllen, wirst du enttäuscht. Bestelle sie, weil du seltene Genetik erhalten willst, weil du als Züchter ungewöhnliche Eigenschaften suchst, oder weil dich die globale Vielfalt von Cannabis fasziniert. Genau dafür sind sie gemacht. Die meisten unserer Kunden kaufen sie als reines Zuchtmaterial neben THC-reicheren Sorten — und genau so ergibt es Sinn.

Japanische Cannabisgeschichte und Artenschutz

Cannabis wird in Japan seit über 2.000 Jahren angebaut — hauptsächlich für Fasern, Seile und Shinto-Zeremonien. Die Pflanze taucht in den ältesten archäologischen Funden Japans auf. Die verwilderten Hanfpopulationen auf Hokkaido sind Überbleibsel dieser langen Agrargeschichte: Nach dem Zweiten Weltkrieg ging der Anbau stark zurück, und die Pflanzen passten sich über Jahrzehnte an das raue nördliche Klima der Insel an.

Laut Daten der EMCDDA gehört Japan zu den Ländern mit den strengsten cannabisbezogenen Regelungen weltweit. Die Forschung in PMC (PMC9307968) bestätigt, dass Anbau und Besitz unter dem Cannabis Control Framework stark eingeschränkt sind, was die Erhaltung der Wildpopulationen vor Ort praktisch unmöglich macht. ACE Seeds' Sammelarbeit und Stabilisierung dieser Genetik ist eine der wenigen Maßnahmen, die den Hokkaido-Genotyp für Züchter und Forscher weltweit zugänglich halten. Jede Packung mit fünf Samen ist ein kleiner Beitrag zur Erhaltung.

Anbauanleitung Schritt für Schritt

  1. Keime die Samen mit der Küchenpapier-Methode oder direkt in einer leichten, gut drainierenden Anzuchterde. Reguläre Samen produzieren männliche und weibliche Pflanzen — rechne mit ungefähr 50/50.
  2. Setze die Sämlinge um, sobald sie 2–3 echte Blattpaare entwickelt haben. Standardblumenerde mit Perlit funktioniert gut. Vermeide schwere, nährstoffreiche Substrate in dieser Phase.
  3. Gib Indoor 18–20 Stunden Licht in der vegetativen Phase. Das semi-autoflowering Merkmal sorgt dafür, dass die Blüte Outdoor nach der Sommersonnenwende einsetzt, wenn die Lichtstunden natürlich abnehmen.
  4. Dünge moderat über den gesamten Zyklus. Halbe Konzentration im Vergleich zu modernen Hybriden als Ausgangspunkt. Verbrannte Blattspitzen sind dein Signal, zurückzuschrauben.
  5. Identifiziere und trenne Männchen frühzeitig, sofern du nicht gezielt züchtest. Männchen zeigen Vorblüten (kleine Pollensäcke an den Nodien) vor den Weibchen.
  6. Ernte die Weibchen nach 6–8 Wochen Blüte Indoor. Outdoor in Nordeuropa fällt die Ernte typischerweise Ende August bis Mitte September, abhängig von Breitengrad und Sonnenwende-Auslöser.
  7. Für Zuchtprojekte: Isoliere deine besten männlichen und weiblichen Exemplare. Sammle Pollen sorgfältig und lagere ihn kühl und trocken für kontrollierte Bestäubung.

Du baust eine Landrassen-Samensammlung auf? ACE Seeds' Malawi und Ethiopia x Malawi bringen afrikanische Sativa-Genetik mit, die sich hervorragend mit den kälteangepassten Eigenschaften dieser japanischen Landrasse ergänzt. Für Züchter, die mit semi-autoflowering Linien arbeiten, eröffnet die Kombination aus tropischen und kälteklimatischen Landrassen ernsthafte Möglichkeiten. Beide kannst du über den Azarius-Samenkatalog bestellen.

Häufig gestellte Fragen

Hat diese Sorte spürbare psychoaktive Wirkung?

Nein. Bei 0,3 % THC und 0,03 % CBD gibt es kein relevantes Cannabinoidprofil. Das ist eine Hanf-Landrasse, die von der Natur für Überleben und Faserproduktion geformt wurde — nicht für Harzertrag.

Was bedeutet semi-autoflowering bei dieser Landrasse?

Die Pflanze beginnt kurz nach der Sommersonnenwende zu blühen, ohne einen strikten 12/12-Lichtwechsel zu brauchen. Indoor kannst du die Blüte durch Reduzierung der Lichtstunden auslösen, aber sie ist weniger photoperiodabhängig als typische Sorten. Blütezeit Indoor: 6–8 Wochen.

Sind das feminisierte Samen?

Nein. Reguläre Samen — du bekommst männliche und weibliche Pflanzen, ungefähr je zur Hälfte. Das ist Absicht: Reguläre Samen bewahren die vollständige genetische Vielfalt der Landrasse und sind für Zuchtarbeit unverzichtbar.

Kann ich diese Sorte Outdoor in Nordeuropa anbauen?

Ja, und sie wird sich dort wohlfühlen. Hokkaido teilt einen ähnlichen Breitengrad und ein ähnliches Klimaprofil mit Teilen Nordeuropas. Starke Resistenz gegen Kälte, Mehltau und Botrytis macht sie zu einer der unkompliziertesten Outdoor-Optionen für kühlere Regionen.

Warum gilt diese Sorte als selten und bedroht?

Die verwilderten Hanfpopulationen auf Hokkaido sind durch strenge Cannabisrestriktionen in Japan stark geschrumpft. Wildbestände verschwinden, und nur wenige Samenbanken haben diese Genetik gesammelt und stabilisiert. ACE Seeds ist eine der einzigen Quellen, die den Hokkaido-Genotyp verfügbar halten.

Wofür eignen sich diese Samen am besten?

Zuchtprojekte und genetische Erhaltung. Schädlingsresistenz, Kältetoleranz und semi-autoflowering Verhalten sind wertvolle Eigenschaften zum Einkreuzen in andere Linien. Sammler, die seltene Landrassen-Genetik in ihrem Samentresor aufbewahren wollen, sollten zugreifen.

Wie unterscheidet sich diese Landrasse von europäischem Nutzhanf?

Europäische Nutzhanfsorten wurden auf Faserertrag und gleichmäßiges Wachstum unter landwirtschaftlichen Bedingungen selektiert. Diese japanische Landrasse ist ein wildadaptierter Genotyp mit weit größerer genetischer Vielfalt, stärkerer Schädlingsresistenz und semi-autoflowering Verhalten. Weniger produktiv in Monokultur, aber deutlich interessanter für Zucht und Artenschutz.

Kann ich mit dieser Sorte Autoflowering-Hybriden züchten?

Ja. Das semi-autoflowering Merkmal macht diese Landrasse zu einer spannenden Alternative zu Cannabis ruderalis, um Frühblüher-Eigenschaften einzukreuzen. Da keine Ruderalis-Genetik enthalten ist, können Nachkommen wünschenswertere Wuchseigenschaften des anderen Elternteils beibehalten und trotzdem Photoperioden-Unabhängigkeit gewinnen.

Wie lagere ich Samen, die ich nicht sofort anpflanze?

Kühl, dunkel und trocken — am besten in einem luftdichten Behälter mit Trockenmittelbeutel im Kühlschrank bei 4–8 °C. Korrekt gelagerte Cannabis Samen bleiben jahrelang keimfähig. Genau das Richtige für die Langzeitlagerung im Samentresor.

Zuletzt aktualisiert: April 2026

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Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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