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Erdpurt
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Erdpurt

Cannabis Samen

von ACE Seeds

€ 31,00
Verfügbar
Erntereif Ende August, wenn andere Sorten noch Wochen brauchen — Erdpurt von ACE Seeds ist eine 100% Indica aus Schweizer Berglandrace-Genetik, gezüchtet für kurze Sommer und feuchtes Klima. Kompakter Wuchs, hervorragende Schimmelresistenz, mehrfarbiges Laub. Feminisierte Cannabis Samen für zuverlässigen Outdoor-Anbau nördlich des 50. Breitengrades.
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Erdpurt Feminisierte Cannabis Samen von ACE Seeds

Erdpurt ist eine 100% Indica-Sorte, die ACE Seeds gezielt für den Outdoor-Anbau in Nordeuropa entwickelt hat — dort, wo die meisten Sorten schlicht nicht rechtzeitig fertig werden. Die Genetik kombiniert Erdbeer (den originalen Schweizer Strawberry-Klon) mit Purpurea Ticinensis, einer Schweizer Berglandrace, die über 8 Jahre auf 1.330 Metern Höhe stabilisiert wurde. Das Ergebnis: eine kompakte, schimmelresistente Pflanze mit 7–8 Wochen Blütezeit, die Ende August bis Anfang September erntereif ist. Wer nördlich des 50. Breitengrades anbaut und jedes Jahr aufs Neue gegen Regen, Kälte und Botrytis kämpft, findet in Erdpurt eine der wenigen photoperiodischen Sorten, die dieses Problem tatsächlich löst.

100% Indica Feminisierte Samen 7–8 Wochen Blüte Ernte: Ende Aug – Anfang Sep 8–12% THC 18+

Welche Packungsgröße passt?

Erdpurt feminisierte Cannabis Samen gibt es in zwei Varianten: 3 Samen und 5 Samen. Du willst die Sorte zum ersten Mal in deinem Klima testen? Dann reicht der 3er-Pack völlig aus, um dir ein Bild von Wuchsform, Blütezeit und Widerstandsfähigkeit zu machen. Den 5er-Pack solltest du bestellen, wenn du deinen Outdoor-Platz bereits kennst und entweder mehr Ertrag willst oder den besten Phänotyp aus einer etwas größeren Auswahl selektieren möchtest.

SpezifikationDetail
SamenbankACE Seeds
GenetikErdbeer (Schweizer Strawberry-Klon) x Purpurea Ticinensis
SamentypFeminisiert
Indica / Sativa100% Indica
THC-Gehalt8–12%
Blütezeit7–8 Wochen
Ernte (Outdoor)Ende August – Anfang September
KlimaeignungKalte, feuchte, nordeuropäische Klimazonen
SchimmelresistenzHervorragend (vererbt von Purpurea Ticinensis)
WuchsformKompakt, nahezu unverzweigt, stark verharzte Blüten
OptikMehrfarbige Blätter und Stängel
Verfügbare Packungen3 Samen (SKU: CSAE0018) / 5 Samen (SKU: CSAE0022)

Du baust Erdpurt auf dem Balkon oder in einem kleinen Garten an? Ein Stofftopf mit guter Drainage hält das kompakte Wurzelsystem auch in kalter, feuchter Erde gut belüftet. Dazu ein pH-Messgerät — denn egal wie robust die Schweizer Genetik ist, pH-Schwankungen im Gießwasser verursachen Nährstoffsperren, die auch Erdpurt nicht einfach wegsteckt.

Warum Erdpurt feminisierte Samen für den Norden gemacht sind

Kennst du das? Du pflegst eine Pflanze monatelang, und dann kommt der Oktober. Dauerregen, Temperaturen im einstelligen Bereich, und plötzlich frisst sich Botrytis von innen durch deine Blüten. In Norddeutschland, Dänemark, den Niederlanden oder Schottland ist das kein Worst-Case-Szenario — das ist der Normalfall. Die meisten Indica-Sorten, die als „outdoor-geeignet" verkauft werden, sind erst im Oktober fertig. Und Oktober nördlich des 50. Breitengrades bedeutet: deine Ernte verrottet am Stängel.

Erdpurt umgeht dieses Problem komplett. Mit einer Blütezeit von 7–8 Wochen und einem Erntefenster von Ende August bis Anfang September sind deine Blüten getrocknet und fermentiert, während andere Grower noch auf eine letzte Sonnenwoche hoffen. Die Purpurea Ticinensis-Elternpflanze wurde über 8 Jahre auf 1.330 Metern in den Schweizer Alpen selektiert — gegen Kälte, Wind, Dauerregen und Pilzbefall. Diese Widerstandsfähigkeit vererbt sich direkt an Erdpurt. ACE Seeds gibt an, dass die Pflanze starken Wind, anhaltenden Regen, niedrige Temperaturen und sogar einige Tage Frost übersteht, ohne einzuknicken.

Die Wuchsform ist dabei fast schon absurd kompakt. Nahezu keine Seitenverzweigung — Erdpurt wächst als einzelne, dichte Cola, komplett überzogen mit Harz. Die mehrfarbigen Blätter und Stängel — von tiefem Purpur über Grün bis fast Schwarz — machen sie zu einer der optisch auffälligsten Pflanzen, die du im Freien anbauen kannst. Und wenn du Outdoor-Hybriden züchtest, ist Erdpurt ein interessanter Elternteil: 100% Indica-Genetik mit starkem CBD-Potenzial und ausgezeichneter Kälteverträglichkeit — eine solide Basis für schnell blühende Kreuzungen.

Geschmack und Wirkung von Erdpurt — ehrlich betrachtet

In der Nase und auf dem Gaumen liefert Erdpurt eine Mischung aus frisch geröstetem Kaffee und Hasch, durchzogen von Erdbeer- und Brombeernoten über einer erdigen Basis. Für eine kompakte Bergindica ist das überraschend vielschichtig. Die Erdbeer-Elternpflanze bringt die fruchtige Süße mit, Purpurea Ticinensis steuert die tieferen, erdigeren Töne bei. Richtig getrocknet und mindestens zwei Wochen in Gläsern fermentiert, kommt der Kaffee-Hasch-Charakter deutlich zur Geltung. Gewürz, Erde und Beere dominieren das Terpenprofil.

Jetzt zur ehrlichen Einschränkung: Der THC-Gehalt liegt bei 8–12%. Nach heutigen Maßstäben ist das niedrig — da gibt es nichts zu beschönigen. Die Purpurea Ticinensis-Elternpflanze ist schlicht keine Hochpotenz-Linie, und diese genetische Obergrenze überträgt sich auf Erdpurt. Die Indica-Wirkung ist spürbar, aber das hier ist keine Sorte, bei der ein Zug reicht. Denk eher an eine funktionale, sanfte Indica — gut für den Feierabend, gut zum Runterkommen, ohne dass du auf dem Sofa festklebst. Wer 25%+ THC-Sorten sucht, ist bei Erdpurt falsch. Aber wer eine Pflanze will, die das eigene Klima tatsächlich überlebt und jedes Jahr zuverlässig harzige, aromatische Blüten liefert — für den macht dieser Kompromiss absolut Sinn.

Im Vergleich zu ACE Seeds' Pakistan Chitral Kush (PCK) wird Erdpurt früher fertig und steckt Kälte besser weg, wobei PCK in der Regel einen höheren THC-Gehalt liefert. Wenn dein Breitengrad über 50°N liegt, ist Erdpurt die deutlich sicherere Wahl.

Erdpurt feminisierte Samen outdoor anbauen — Schritt für Schritt

  1. Keime deine Erdpurt feminisierten Samen drinnen an, je nach Breitengrad Ende April bis Mitte Mai. Die feuchte-Küchenpapier-Methode funktioniert genauso wie das direkte Aussäen in leichte Anzuchterde. Die Bodentemperatur sollte mindestens 18°C betragen.
  2. Pflanze die Setzlinge nach draußen um, sobald die Nachttemperaturen dauerhaft über 8–10°C liegen. Erdpurt verträgt Kälte besser als die meisten Sorten, aber junge Setzlinge brauchen trotzdem etwas Wärme zum Anwurzeln. Ein geschützter, nach Süden ausgerichteter Platz ist optimal.
  3. Verwende gut drainierte Erde. Erdpurts Schimmelresistenz ist hervorragend, aber Staunässe an den Wurzeln macht trotzdem Probleme. Bei schwerem Lehmboden: Perlit untermischen oder in Hochbeeten bzw. Stofftöpfen anbauen.
  4. Dünge zurückhaltend. Die kompakte Pflanze mit minimaler Verzweigung braucht in der Wachstumsphase kein schweres Stickstoffprogramm. Sobald du die ersten Blütenstempel siehst — in nördlichen Breiten typischerweise Mitte bis Ende Juni — wechselst du auf einen Blütedünger.
  5. Halte Ausschau nach Schädlingen, aber mach dir wegen Schimmel keine übertriebenen Sorgen. Die Purpurea Ticinensis-Genetik verleiht Erdpurt eine hervorragende Resistenz gegen Botrytis und Mehltau. Selbst in verregneten Sommern hält diese Sorte durch, wo andere versagen.
  6. Ernte, wenn die Trichome überwiegend milchig mit einigen bernsteinfarbenen sind — typischerweise Ende August bis Anfang September. Die kompakte Einzelcola-Struktur macht die Ernte unkompliziert: ein sauberer Schnitt pro Pflanze.
  7. Trockne in einem dunklen, belüfteten Raum bei 18–20°C und 55–60% Luftfeuchtigkeit für 7–10 Tage. Anschließend mindestens 2 Wochen in Einmachgläsern fermentieren. Die Kaffee- und Haschnoten entwickeln sich während einer ordentlichen Fermentation deutlich weiter.

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Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.

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