
Cannabis Samen
von ACE Seeds
Erdpurt ist eine 100% Indica-Sorte, die ACE Seeds gezielt für den Outdoor-Anbau in Nordeuropa entwickelt hat — dort, wo die meisten Sorten schlicht nicht rechtzeitig fertig werden. Die Genetik kombiniert Erdbeer (den originalen Schweizer Strawberry-Klon) mit Purpurea Ticinensis, einer Schweizer Berglandrace, die über 8 Jahre auf 1.330 Metern Höhe stabilisiert wurde. Das Ergebnis: eine kompakte, schimmelresistente Pflanze mit 7–8 Wochen Blütezeit, die Ende August bis Anfang September erntereif ist. Wer nördlich des 50. Breitengrades anbaut und jedes Jahr aufs Neue gegen Regen, Kälte und Botrytis kämpft, findet in Erdpurt eine der wenigen photoperiodischen Sorten, die dieses Problem tatsächlich löst.
Erdpurt feminisierte Cannabis Samen gibt es in zwei Varianten: 3 Samen und 5 Samen. Du willst die Sorte zum ersten Mal in deinem Klima testen? Dann reicht der 3er-Pack völlig aus, um dir ein Bild von Wuchsform, Blütezeit und Widerstandsfähigkeit zu machen. Den 5er-Pack solltest du bestellen, wenn du deinen Outdoor-Platz bereits kennst und entweder mehr Ertrag willst oder den besten Phänotyp aus einer etwas größeren Auswahl selektieren möchtest.
| Spezifikation | Detail |
|---|---|
| Samenbank | ACE Seeds |
| Genetik | Erdbeer (Schweizer Strawberry-Klon) x Purpurea Ticinensis |
| Samentyp | Feminisiert |
| Indica / Sativa | 100% Indica |
| THC-Gehalt | 8–12% |
| Blütezeit | 7–8 Wochen |
| Ernte (Outdoor) | Ende August – Anfang September |
| Klimaeignung | Kalte, feuchte, nordeuropäische Klimazonen |
| Schimmelresistenz | Hervorragend (vererbt von Purpurea Ticinensis) |
| Wuchsform | Kompakt, nahezu unverzweigt, stark verharzte Blüten |
| Optik | Mehrfarbige Blätter und Stängel |
| Verfügbare Packungen | 3 Samen (SKU: CSAE0018) / 5 Samen (SKU: CSAE0022) |
Du baust Erdpurt auf dem Balkon oder in einem kleinen Garten an? Ein Stofftopf mit guter Drainage hält das kompakte Wurzelsystem auch in kalter, feuchter Erde gut belüftet. Dazu ein pH-Messgerät — denn egal wie robust die Schweizer Genetik ist, pH-Schwankungen im Gießwasser verursachen Nährstoffsperren, die auch Erdpurt nicht einfach wegsteckt.
Kennst du das? Du pflegst eine Pflanze monatelang, und dann kommt der Oktober. Dauerregen, Temperaturen im einstelligen Bereich, und plötzlich frisst sich Botrytis von innen durch deine Blüten. In Norddeutschland, Dänemark, den Niederlanden oder Schottland ist das kein Worst-Case-Szenario — das ist der Normalfall. Die meisten Indica-Sorten, die als „outdoor-geeignet" verkauft werden, sind erst im Oktober fertig. Und Oktober nördlich des 50. Breitengrades bedeutet: deine Ernte verrottet am Stängel.
Erdpurt umgeht dieses Problem komplett. Mit einer Blütezeit von 7–8 Wochen und einem Erntefenster von Ende August bis Anfang September sind deine Blüten getrocknet und fermentiert, während andere Grower noch auf eine letzte Sonnenwoche hoffen. Die Purpurea Ticinensis-Elternpflanze wurde über 8 Jahre auf 1.330 Metern in den Schweizer Alpen selektiert — gegen Kälte, Wind, Dauerregen und Pilzbefall. Diese Widerstandsfähigkeit vererbt sich direkt an Erdpurt. ACE Seeds gibt an, dass die Pflanze starken Wind, anhaltenden Regen, niedrige Temperaturen und sogar einige Tage Frost übersteht, ohne einzuknicken.
Die Wuchsform ist dabei fast schon absurd kompakt. Nahezu keine Seitenverzweigung — Erdpurt wächst als einzelne, dichte Cola, komplett überzogen mit Harz. Die mehrfarbigen Blätter und Stängel — von tiefem Purpur über Grün bis fast Schwarz — machen sie zu einer der optisch auffälligsten Pflanzen, die du im Freien anbauen kannst. Und wenn du Outdoor-Hybriden züchtest, ist Erdpurt ein interessanter Elternteil: 100% Indica-Genetik mit starkem CBD-Potenzial und ausgezeichneter Kälteverträglichkeit — eine solide Basis für schnell blühende Kreuzungen.
In der Nase und auf dem Gaumen liefert Erdpurt eine Mischung aus frisch geröstetem Kaffee und Hasch, durchzogen von Erdbeer- und Brombeernoten über einer erdigen Basis. Für eine kompakte Bergindica ist das überraschend vielschichtig. Die Erdbeer-Elternpflanze bringt die fruchtige Süße mit, Purpurea Ticinensis steuert die tieferen, erdigeren Töne bei. Richtig getrocknet und mindestens zwei Wochen in Gläsern fermentiert, kommt der Kaffee-Hasch-Charakter deutlich zur Geltung. Gewürz, Erde und Beere dominieren das Terpenprofil.
Jetzt zur ehrlichen Einschränkung: Der THC-Gehalt liegt bei 8–12%. Nach heutigen Maßstäben ist das niedrig — da gibt es nichts zu beschönigen. Die Purpurea Ticinensis-Elternpflanze ist schlicht keine Hochpotenz-Linie, und diese genetische Obergrenze überträgt sich auf Erdpurt. Die Indica-Wirkung ist spürbar, aber das hier ist keine Sorte, bei der ein Zug reicht. Denk eher an eine funktionale, sanfte Indica — gut für den Feierabend, gut zum Runterkommen, ohne dass du auf dem Sofa festklebst. Wer 25%+ THC-Sorten sucht, ist bei Erdpurt falsch. Aber wer eine Pflanze will, die das eigene Klima tatsächlich überlebt und jedes Jahr zuverlässig harzige, aromatische Blüten liefert — für den macht dieser Kompromiss absolut Sinn.
Im Vergleich zu ACE Seeds' Pakistan Chitral Kush (PCK) wird Erdpurt früher fertig und steckt Kälte besser weg, wobei PCK in der Regel einen höheren THC-Gehalt liefert. Wenn dein Breitengrad über 50°N liegt, ist Erdpurt die deutlich sicherere Wahl.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.