
Cheese
Cannabis Samen
von Azarius
Cheese Feminized Seeds
Cheese ist eine feminisierte Cannabissorte aus britischer Zucht, die seit den späten 1980er Jahren Kultstatus genießt. Der Name ist Programm: Der charakteristische, würzig-käsige Geruch ist unverwechselbar — wer Cheese einmal gerochen hat, erkennt die Sorte blind. Hinter dem markanten Aroma steckt eine Skunk-Nr.-1-Abstammung, die über Jahrzehnte durch Klonweitergabe verfeinert wurde, bevor sie schließlich als Samenform zugänglich wurde. Für Grower bedeutet das: eine stabile, gut dokumentierte Genetik mit vorhersehbaren Eigenschaften.
The Origin Story of Cheese Cannabis Seeds
Cheese stammt ursprünglich aus einer Skunk-Nr.-1-Charge, die in den späten 1980er Jahren in Großbritannien kursierte — genauer gesagt aus dem Umfeld der Smoky Bears Crew in Bedfordshire. Ein einzelner Klon mit besonders intensivem, käsigem Geruchsprofil wurde über Jahre hinweg weitergegeben, bevor Breeder wie Big Buddha Seeds ihn stabilisierten und als Samenform auf den Markt brachten. Das Besondere: Cheese war jahrelang ausschließlich als Klon erhältlich. Erst durch die Rückkreuzung mit Afghani-Indica-Genetik entstand eine samenfähige Version, die die Eigenschaften des Originalklons zuverlässig weitergibt.
- Ursprung: Spontanmutation aus Skunk Nr. 1, Großbritannien, ca. 1988
- Verbreitung zunächst ausschließlich als Klon innerhalb der britischen Growszene
- Stabilisierung durch Big Buddha Seeds mittels Afghani-Rückkreuzung
- Indica-dominanter Hybrid mit etwa 70 % Indica / 30 % Sativa-Anteil
- THC-Gehalt typischerweise zwischen 15 und 20 %, CBD unter 1 %
Growing Cheese Seeds: What to Expect
Cheese ist eine gutmütige Sorte, die auch weniger erfahrenen Growern solide Ergebnisse liefert. Die Pflanzen wachsen kompakt und buschig — typisch Indica — und bleiben indoor selten über 100 cm. Die Blütezeit liegt bei 8 bis 9 Wochen, was für den europäischen Außenanbau bedeutet: Ernte Anfang bis Mitte Oktober. Cheese verzeiht kleinere Fehler bei der Nährstoffversorgung besser als viele modernere Hybriden, reagiert aber empfindlich auf hohe Luftfeuchtigkeit in der Spätblüte. Wer in einem Growzelt anbaut, sollte die Luftzirkulation von Woche 6 an intensivieren.
- Blütezeit: 56–63 Tage (8–9 Wochen)
- Ertrag indoor: 400–500 g/m² unter 600W HPS oder gleichwertigem Grow-Licht
- Ertrag outdoor: 500–600 g pro Pflanze bei gutem Standort
- Wuchshöhe indoor: 70–100 cm, outdoor bis 150 cm möglich
- Schwierigkeit: Einsteiger-freundlich, robust gegenüber Nährstofffehlern
Cheese Seeds: Flavour and Terpene Profile
Das Aromaprofil von Cheese ist das Hauptargument für viele Grower — und gleichzeitig ein Warnsignal für alle, die diskret anbauen wollen. Ohne Aktivkohlefilter riecht das Growzelt schon ab Woche 4 der Blüte nach reifem Käse, Erde und leichter Säure. Die dominanten Terpene sind Myrcen (erdig, muschelig), Caryophyllen (würzig, pfeffrig) und Limonen (zitrusartig, frisch). Das Zusammenspiel dieser drei Terpene erzeugt dieses einzigartige, fast fermentierte Aroma, das Cheese so unverwechselbar macht. Im Geschmack kommen beim Verdampfen zusätzlich nussige und cremige Noten durch — am besten erlebbar mit einem Vaporizer bei 185–195 °C.
- Dominante Terpene: Myrcen, β-Caryophyllen, Limonen
- Geruch: intensiv käsig, erdig, leicht säuerlich — sehr penetrant
- Geschmack beim Verdampfen: cremig, nussig, würzig mit Kräuternote
Effects of Cheese: What the Strain Actually Does
Cheese wirkt entspannend und körperbetont — das klassische Indica-Profil. Der Einstieg kommt relativ schnell, innerhalb von 5–10 Minuten nach dem Verdampfen, und beginnt mit einem leichten mentalen Uplift bevor sich die körperliche Entspannung durchsetzt. Bei moderater Dosierung bleibt man funktionsfähig und gesprächig; bei höheren Mengen setzt sich die typische Couch-Lock-Wirkung durch. Cheese ist keine Sorte für produktive Abende — eher für den Feierabend. Einige Nutzer berichten von appetitanregender Wirkung und erleichtertem Einschlafen.
- Wirkungstyp: entspannend, körperbetont, leicht euphorsierend
- Onset beim Verdampfen: 5–15 Minuten
- Wirkungsdauer: 2–3 Stunden
- Häufig berichtet: Muskelentspannung, Stimmungsaufhellung, Appetitanregung
Cheese Seeds vs. Blue Cheese Seeds: How They Compare
Blue Cheese entstand durch die Kreuzung von Cheese mit Blueberry (DJ Short) — und das schmeckt man. Während Original Cheese scharf, würzig und fast aggressiv riecht, bringt Blue Cheese eine süßlich-fruchtige Beerennote mit, die das Aroma deutlich runder macht. Wer das käsige Aroma als zu intensiv empfindet, greift lieber zu Blue Cheese. Für Grower gibt es weitere Unterschiede: Blue Cheese blüht ähnlich lang (8–9 Wochen), wächst aber etwas kompakter und ist tendenziell noch etwas einfacher zu handhaben. Die Wirkung beider Sorten ist vergleichbar — entspannend, körperbetont — wobei Blue Cheese manchmal als etwas sanfter beschrieben wird. Wer den Original-Cheese-Charakter sucht, bleibt beim Original.
How to Germinate Cheese Seeds
Die zuverlässigste Keimmethode für Cheese Seeds ist die Feuchttuch-Methode: Samen zwischen zwei angefeuchtete Küchentücher legen, in einen abgedunkelten Behälter geben und bei 22–26 °C lagern. Die meisten Samen zeigen innerhalb von 24–72 Stunden eine Keimwurzel. Sobald die Pfahlwurzel 1–2 cm lang ist, in Anzuchtmedium umsetzen — nicht länger warten, da die Wurzel sonst empfindlicher wird. Für die Anzucht eignen sich Rapid Rooter Plugs oder leichtes Kokos/Perlit-Gemisch besonders gut. Cheese-Seeds haben erfahrungsgemäß eine hohe Keimrate, solange sie trocken und kühl gelagert wurden.
- Optimale Keimtemperatur: 22–26 °C
- Keimzeit: 24–72 Stunden bei der Feuchttuch-Methode
- Umsetzen wenn Pfahlwurzel 1–2 cm erreicht hat
- Empfohlenes Anzuchtmedium: Rapid Rooter, Kokos/Perlit-Mix
Optimising Your Cheese Grow: Nutrients and Environment
Cheese ist keine anspruchsvolle Sorte, aber ein paar Punkte verdienen Aufmerksamkeit. In der Wachstumsphase verträgt sie moderate Stickstoffgaben gut; in der Blüte sollte man früh genug auf phosphor- und kaliumbetonten Dünger umstellen — Woche 3–4 der Blüte ist der richtige Zeitpunkt. Cheese reagiert empfindlich auf Überernährung (Nutrient Burn), also lieber konservativ dosieren. Die optimale Temperatur liegt bei 20–26 °C tagsüber, nachts nicht unter 18 °C. Luftfeuchtigkeit in der Blüte unter 50 % halten — Cheese-Buds sind dicht und können bei hoher Luftfeuchte Botrytis entwickeln. Ein gut dimensioniertes Growzelt mit ausreichend Luftzirkulation ist hier die wichtigste Investition.
Harvesting and Curing Cheese Cannabis
Der Erntezeitpunkt bei Cheese lässt sich am zuverlässigsten über die Trichomfarbe bestimmen. Mit einer Lupe oder einem Taschenmikroskop (50–100x): milchig-weiße Trichome zeigen maximales THC-Potenzial an; ein Anteil von 10–20 % bernsteinfarbenen Trichomen deutet auf einsetzenden THC-Abbau hin und verschiebt die Wirkung in Richtung körperbetont-sedierend. Wer einen klareren Kopfeffekt bevorzugt, erntet bei überwiegend milchigen Trichomen. Nach der Ernte: 10–14 Tage Trocknen bei 15–20 °C und 50–60 % Luftfeuchtigkeit, dann mindestens 2–4 Wochen Curing in verschlossenen Gläsern. Das Curing entwickelt das käsige Aroma von Cheese deutlich weiter — frisch getrocknet riecht sie gut, nach 4 Wochen im Glas riecht sie außergewöhnlich.
Why Cheese Seeds Remain a Grower Favourite After 30 Years
Cheese hat keine besonders hohen THC-Werte, keine außergewöhnlichen Erträge und kein kompliziertes Wachstumsprofil — und trotzdem ist die Sorte seit über 30 Jahren in den Growräumen präsent. Der Grund ist einfach: Cheese liefert konstant. Keine Überraschungen, keine schwierigen Phänotypen, kein Rätselraten beim Erntezeitpunkt. Das Aromaprofil ist einzigartig und polarisiert — wer Cheese mag, mag sie sehr. Für Einsteiger ist sie eine der ehrlichsten Sorten zum Lernen; für erfahrene Grower ist sie das Sorte, auf die man immer wieder zurückkommt, wenn man einfach ein gutes, verlässliches Ergebnis will. Manchmal ist das Bewährteste auch das Beste.
FAQ zu Cheese Cannabis Seeds
Welche Genetik steckt in Cheese Cannabis Seeds?
Cheese stammt von einem Skunk-Nr.-1-Klon aus den späten 1980er Jahren in Großbritannien ab. Für die Samenform wurde dieser Klon mit Afghani-Indica-Genetik rückgekreuzt, um eine stabile, samenfähige Version zu erzeugen. Das Ergebnis ist ein Indica-dominanter Hybrid (ca. 70 % Indica / 30 % Sativa) mit dem charakteristischen Aromaprofil des Originalklons.
Wie lange blüht Cheese?
Cheese hat eine Blütezeit von 8 bis 9 Wochen (56–63 Tage). Im Außenanbau in Mitteleuropa ist die Ernte typischerweise Anfang bis Mitte Oktober möglich. Die Blütezeit ist damit vergleichsweise kurz, was Cheese auch für kürzere Sommersaisons geeignet macht.
Ist Cheese für Einsteiger geeignet?
Ja, Cheese gilt als eine der einsteiger-freundlicheren Sorten. Sie ist robust gegenüber kleineren Nährstofffehlern, wächst kompakt und vorhersehbar, und hat eine kurze Blütezeit. Der einzige Punkt, den Einsteiger beachten sollten: das intensive Aroma erfordert zwingend einen Aktivkohlefilter im Growraum.
Wie viel Ertrag bringt Cheese indoor?
Unter 600W HPS oder gleichwertigem LED-Licht sind indoor 400–500 g/m² realistisch. Outdoor können gut entwickelte Pflanzen 500–600 g pro Pflanze erreichen. Diese Werte setzen ordentliche Bedingungen voraus — Cheese ist keine Hochertragssorte, liefert aber konstant solide Mengen.
Riecht Cheese wirklich nach Käse?
Ja — und zwar deutlich. Das charakteristische käsige, würzig-saure Aroma ist das Markenzeichen der Sorte und kommt von der Terpenkombination aus Myrcen, β-Caryophyllen und Limonen. Schon ab Woche 4 der Blüte ist der Geruch im Growraum intensiv. Ohne Aktivkohlefilter ist diskreter Anbau praktisch unmöglich.
Was ist der Unterschied zwischen Cheese und Exodus Cheese?
Exodus Cheese bezieht sich auf den spezifischen Originalklon, der in den 1990er Jahren von der britischen Exodus-Crew verbreitet wurde — dieser gilt als der "echte" Cheese-Klon mit besonders intensivem Aroma. Kommerzielle Cheese-Samen basieren auf stabilisierten Versionen dieses Klons, können aber leicht variieren. Wer den Originalcharakter sucht, achtet auf Breeder, die explizit auf Exodus-Abstammung hinweisen.
Kann ich Cheese Seeds im Freiland in Nordeuropa anbauen?
Mit Einschränkungen ja. Cheese hat eine kurze Blütezeit (8–9 Wochen) und ist damit für den mitteleuropäischen Außenanbau geeignet. In Deutschland, den Niederlanden oder Belgien ist eine Ernte Anfang bis Mitte Oktober realistisch, sofern der Sommer ausreichend warm war. An sehr nördlichen Standorten (Skandinavien) wird es knapp — hier empfiehlt sich ein geschützter Standort oder ein Gewächshaus.
Welche Wirkung hat Cheese?
Cheese wirkt entspannend und körperbetont mit einem leichten mentalen Uplift zu Beginn. Bei moderaten Mengen bleibt man gesprächig und funktionsfähig; bei höheren Dosen überwiegt die körperliche Entspannung. Viele Nutzer berichten von Muskelentspannung, Stimmungsaufhellung und appetitanregender Wirkung. Cheese ist eher eine Abend- als eine Tagessorte.
Wie lagere ich Cheese Seeds richtig vor dem Anpflanzen?
Cannabissamen — auch Cheese Seeds — halten sich am besten trocken, dunkel und kühl. Idealerweise in einem luftdichten Behälter mit einem kleinen Silikagelbeutel im Kühlschrank bei 4–8 °C. Unter diesen Bedingungen bleiben die Samen mehrere Jahre keimfähig. Wichtig: keine Temperaturschwankungen, kein direktes Licht, keine Feuchtigkeit. Vor dem Keimen auf Zimmertemperatur akklimatisieren lassen, bevor der Behälter geöffnet wird — so verhindert man Kondensation auf den Samen.
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Diese Produktbeschreibung wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Editorial Director.
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