
Cannabis Samen
von Azarius
Black Widow ist ein feminisierter, photoperiodischer Cannabissamen aus der Kreuzung einer brasilianischen Sativa mit einer südindischen Indica — exakt dieselbe Genetik, die White Widow weltberühmt gemacht hat. Der Unterschied: Black Widow ist die Selektion des Originalzüchters, der sich nach der Trennung von der Samenbank, die White Widow kommerziell groß machte, seine eigene Linie zurückholte und gezielt auf stärkere Harzproduktion, tiefere Körperwirkung und ein komplexeres Terpenprofil hin selektierte. Mit einem Verhältnis von 60 % Indica zu 40 % Sativa, einer Blütezeit von bis zu 10 Wochen und Indoor-Erträgen bis 450 g/m² liefert Black Widow das, was viele Grower sich von White Widow immer gewünscht haben — nur dichter, harziger und aromatisch vielschichtiger.
| Packung | Geeignet für |
|---|---|
| 1 Samen | Einzelpflanzentest oder ein Slot im SOG-Setup |
| 3 Samen | Kleines Growzelt — drei Phänotypen vergleichen, den besten behalten |
| 5 Samen | Solide Phäno-Suche mit Puffer für ein bis zwei Ausfälle |
| 10 Samen | Ernsthafte Selektion — Keeper finden und über Stecklinge weitervermehren |
Wir würden dir beim ersten Durchgang mit Black Widow die 5er-Packung empfehlen. Drei Samen reichen, wenn du schon Erfahrung mit indicadominanten Hybriden hast und deinem Setup vertraust. Die 10er-Packung lohnt sich, wenn du wirklich phänotypen willst — die brasilianische Sativa-Seite bringt echte Variation mit, und die zeigt sich erst bei einer größeren Stichprobe.
Die Geschichte hinter Black Widow wird oft falsch erzählt oder einfach weggelassen. Black Widow ist kein White-Widow-Klon, kein Remix, kein Nachbau. Es ist die Originalkreuzung — brasilianische Sativa-Mutter, südindischer Indica-Vater — in der Selektion, die der Züchter von Anfang an im Kopf hatte. Als er sich von der Samenbank trennte, die White Widow zum Massenprodukt machte, nahm er seine Genetik mit und gab ihr einen neuen Namen. Die Eltern sind identisch. Die Auswahl nicht.
Wo White Widow über die Jahre eher sativaorientiert selektiert wurde — leichter, zerebraler, geselliger —, ging der Originalzüchter den anderen Weg. Black Widow wurde auf dickere Harzschicht, ausgeprägtere Körperwirkung und ein Aromaprofil gezüchtet, das in Richtung erdige Kiefer und pfeffrige Würze geht statt in die hellere, blumigere Richtung, für die White Widow bekannt wurde.
Die 60/40-Indica-Sativa-Verteilung bringt dir strukturell das Beste aus beiden Welten. Die Indicagenetik hält die Pflanzen kompakt — kein unkontrollierter Stretch, der dir in der Blüte die Decke eindrückt. Gleichzeitig sorgt der Sativa-Anteil für genug Internodienabstand, damit Licht auch ohne aggressives Entlauben tief in die Krone dringt. Die Blüte dauert bis zu 10 Wochen. Kein Sprinter, aber auch kein 14-Wochen-Marathon.
Was Black Widow wirklich von den Dutzenden Widow-Kreuzungen abhebt, die auf dem Markt herumschwirren: die Trichomendichte. Eine gut gewachsene Black Widow sieht ab Woche 7 aus, als hätte jemand die Buds in Puderzucker gewälzt. Das myrcendominante Terpenprofil — 40 % Myrcen, 20 % Caryophyllen, 15 % Pinen — ergibt getrocknete Blüten mit einer erdigen, moschusartigen Basis, süßer Kiefer beim Einatmen und einer pfeffrigen, fast fruchtigen Würze beim Ausatmen. Wenn du schon mal Standard-White-Widow angebaut hast und dachtest „nett, aber etwas eindimensional", ist Black Widow die Antwort.
Das Aroma von Black Widow entsteht durch drei Terpene in einem Verhältnis, das man selten findet. Myrcen mit 40 % Anteil bildet das Fundament — erdig, krautig, leicht moschusartig. Caryophyllen mit 20 % bringt schwarzen Pfeffer und eine trockene, holzige Schärfe. Pinen mit 15 % setzt einen scharfen, sauberen Kiefernton dagegen, der die schweren Noten auflockert und den Rauch davor bewahrt, dumpf zu wirken.
| Terpen | Anteil | Geschmacksbeitrag |
|---|---|---|
| Myrcen | 40 % | Erdig, krautig, moschusartige Süße |
| Caryophyllen | 20 % | Schwarzer Pfeffer, trockenes Holz, Würze |
| Pinen | 15 % | Scharfe Kiefer, frisches Harz, leichte Zitrusnote |
Wenn du ein ausgehärtetes Glas Black Widow öffnest, trifft dich zuerst die süße Kiefer — ein bisschen wie ein Waldspaziergang nach dem Regen. Dann kommt die erdige Myrcenbasis durch, mit einem fruchtigen Unterton, der schwer zu benennen ist. Manche Grower beschreiben es als überreife Mango gemischt mit frisch gesägtem Holz. Beim Ausatmen setzt das Caryophyllen ein: eine pfeffrige Wärme, die hinten im Rachen bleibt. Das ist kein eindimensionaler Rauch. Das ist echt vielschichtig.
| Eigenschaft | Details |
|---|---|
| Genetik | Brasilianische Sativa x Südindische Indica |
| Sortentyp | Hybrid (60 % Indica / 40 % Sativa) |
| Samentyp | Feminisiert |
| Blütetyp | Photoperiodisch |
| Blütezeit | Bis zu 10 Wochen |
| Indoor-Ertrag | Bis zu 450 g/m² |
| Dominantes Terpen | Myrcen (40 %) |
| Sekundäre Terpene | Caryophyllen (20 %), Pinen (15 %) |
| Verfügbare Packungen | 1, 3, 5 oder 10 Samen |
Wenn du Black Widow indoor anbaust, bestell am besten gleich ein komplettes Growzeltzubehörset dazu — Zelt, Beleuchtung, Abluft und Aktivkohlefilter in einer Box. Das myrcenlastige Terpenprofil dieser Sorte ist in der Spätblüte extrem geruchsintensiv, ein ordentlicher Aktivkohlefilter ist hier keine Kür, sondern Pflicht. Außerdem lohnt sich ein digitales pH-Messgerät: Widow-Genetik reagiert empfindlich auf pH-Schwankungen im Wurzelbereich, und ein stabiler Wert zwischen 6,0 und 6,5 in Erde macht einen spürbaren Unterschied bei der Harzproduktion.
Black Widow ist eine verzeihende Sorte für Grower mit etwas Erfahrung. Die Indicadominanz hält die Höhe im Rahmen — rechne indoor mit 80–120 cm bei normalen Vegzeiten —, aber die Verzweigungsstruktur profitiert von frühem Training.
Wir verkaufen Cannabis Samen seit unseren Anfangstagen in Amsterdam, und Black Widow ist eine dieser Sorten, die eine ganz eigene Art von Kundentreue erzeugt. Wer sie einmal anbaut, behält sie dauerhaft in der Rotation. Das häufigste Feedback, das bei uns über den Tresen kommt: „Das ist das, was ich mir von White Widow immer erhofft hatte." Das passt zur Genetik — gleiche Eltern, aber selektiert auf den schwereren, harzigeren Phänotyp statt auf die leichtere Sativaexpression.
Eine ehrliche Einschränkung: Der Geruch von Black Widow in den Blütewochen 7–10 ist heftig. Nicht „ein bisschen streng" — eher „deine komplette Wohnung riecht wie ein Kiefernwald, der in einen Gewürzbasar gefahren ist". Wenn du in einem Mehrfamilienhaus anbaust, investier in eine ordentliche Aktivkohlefiltration. Ein passiver Kohlefilter reicht nicht. Du brauchst einen aktiven Rohrventilator, der Luft durch einen vernünftig dimensionierten Filter zieht, passend zum Zeltvolumen. Wir bekommen Retouren auf billige Aktivkohlefilter häufiger zurück als fast jedes andere Produkt — sei nicht dieser Grower.
Im Vergleich zu Standard-White-Widow-Samen produziert Black Widow dichtere, kompaktere Buds mit merklich mehr Trichomenbedeckung. Der Kompromiss: eine etwas längere Blütezeit. White Widow kann in 8–9 Wochen fertig sein, Black Widow braucht in der Regel die vollen 10. Wenn Geschwindigkeit deine Priorität ist, bist du mit White Widow schneller am Ziel. Wenn dir Potenz und Harzproduktion wichtiger sind, ist Black Widow die bessere Wahl. Wir würden Black Widow jedes Mal bevorzugen, wenn es um Extraktion geht — die Trichomendichte macht sie ausgezeichnet für Hasch oder Rosin.
Weil diese Frage ständig kommt: Black Widow und White Widow teilen identische Elterngenetik (Brasilianische Sativa x Südindische Indica), aber es sind unterschiedliche Selektionen aus dieser Kreuzung. Black Widow ist der Cut des Originalzüchters — der Phänotyp, den er immer veröffentlichen wollte. White Widow ist die Version, die über eine andere Samenbank kommerziell berühmt wurde.
| Eigenschaft | Black Widow | White Widow |
|---|---|---|
| Genetik | Brasilianische Sativa x Südindische Indica | Brasilianische Sativa x Südindische Indica |
| Indica/Sativa | 60/40 | 40/60 (typisch) |
| Blütezeit | Bis zu 10 Wochen | 8–9 Wochen |
| Wirkungscharakter | Schwerer Körper, tiefe Entspannung | Eher anregend, zerebral |
| Trichomendichte | Sehr hoch | Hoch |
| Dominantes Terpen | Myrcen (40 %) | Variiert je nach Phänotyp |
| Am besten für | Abendgebrauch, Extraktion | Tagesgebrauch, soziale Situationen |
Gleiche Elterngenetik — brasilianische Sativa gekreuzt mit südindischer Indica —, aber unterschiedliche Phänotypselektionen. Black Widow ist der Cut des Originalzüchters, selektiert auf stärkere Indicaexpression, mehr Harz und tiefere Körperwirkung. White Widow tendiert eher sativaorientiert und anregend. Geschwister, keine Zwillinge.
Bis zu 10 Wochen ab dem Umschalten auf 12/12-Beleuchtung. Manche Phänotypen werden ein paar Tage früher fertig, aber plan die vollen 10 Wochen ein. Zu früh ernten kostet dich Trichomenreife und Terpenentwicklung — gerade die letzte Woche macht bei dieser Sorte einen echten Unterschied.
Bis zu 450 g/m² unter optimierten Bedingungen. Realistisch sollte ein Erstgrower mit ordentlicher Beleuchtung und vernünftiger Düngung 300–350 g/m² erreichen. Trainingstechniken wie SCROG oder LST drücken den Ertrag Richtung Obergrenze, weil sie die Lichtverteilung über die Krone maximieren.
Verzeihend genug für jemanden mit ein oder zwei Grows Erfahrung. Die indicadominante Struktur hält die Höhe handhabbar, und die Pflanze ist beim Düngen nicht pingelig. Die Hauptherausforderung: schwere Buds in der Spätblüte abstützen und den intensiven Geruch managen. Komplette Neulinge fahren mit einer schneller blühenden Sorte entspannter beim ersten Durchgang.
Rechne ab der Blütemitte mit intensiver erdiger Kiefer und pfeffriger Würze. Die Myrcendominanz (40 %) erzeugt eine moschusartige, krautige Basis, während die 15 % Pinen scharfe Kiefernharznoten beisteuern. Wochen 7–10 sind am stärksten — Aktivkohlefiltration ist Pflicht, wenn Diskretion zählt.
Ja, in warmem Klima mit konstanter Sonneneinstrahlung während der Blütephase. Die Indicastruktur hält Wind gut aus, aber die dichten Buds sind bei hoher Luftfeuchtigkeit schimmelanfällig. Outdoor-Ernte fällt auf der Nordhalbkugel typischerweise in Mitte bis Ende Oktober. Indoor hast du mehr Kontrolle über das Endergebnis.
Hervorragend. Die Trichomendichte von Black Widow gehört zu den höchsten, die wir bei Widow-Genetik gesehen haben. Die Harzdrüsen sind groß und reichlich vorhanden — eine Top-Wahl für Dry Sift, Bubble Hash oder Rosinpressen. Wenn Extraktion dein Ziel ist, ist Black Widow die beste Widow-Variante, die du dafür anbauen kannst.
Zuletzt aktualisiert: 07.04.2026

Diese Produktbeschreibung wurde mit KI-Unterstützung verfasst und von Joshua Askew geprüft, Editorial Director.
Medizinischer Hinweis. Diese Inhalte dienen ausschließlich der Information und stellen keine medizinische Beratung dar. Konsultiere vor der Verwendung einer Substanz eine qualifizierte Fachperson im Gesundheitswesen.